Naturheilpraxis für Energie und Balance
Naturheilpraxis für Energie und Balance

Craniosacrale Therapie am Ammersee, Landkreis Landsberg am Lech und in München-Pasing

Die Entdeckung der Craniosacralen Therapie

Die Craniosacrale Therapie hat sich im frühen 20. Jahrhundert aus der Osteopathie entwickelt. Dr. William Garner Sutherland führte am eigenen Körper Experimente durch, mit denen er feststellen konnte, dass sich die Schädelknochen bewegen.

 

Die Beweglichkeit der Schädelknochen

Zur damaligen Zeit war die Lehrmeinung, dass Schädelknochen beim Erwachsenen unbeweglich seien. Er erkannte auch, dass eine Einschränkung der Beweglichkeit der Schädelknochen zu unterschiedlichen Symptomen führt. Er hat jahrelang die physiologischen Auswirkungen der Bewegung der Schädelknochen untersucht.

 

Die rhythmische Bewegung des Gehirns


Dr. Sutherland war überzeugt, dass diese sanfte, rhythmische Bewegung des Gehirns von einer „inneren Atmung“ hervorgerufen wurde, die ein Anzeichen für die Lebendigkeit des Organismus ist. Er nannte diese dem Körper innewohnende Kraft den „Atem des Lebens“ in Anlehnung an die Schöpfungsgeschichte der Bibel.

Er entdeckte, dass es im Körper ein zusammenhängendes System aus Knochen, Membranen, Bindegewebe und Flüssigkeiten gibt, welches er „Primärer Respirationsmechanismus“ (PRM) nannte.

 

Das Craniosacrale System

Ein anderer Name dafür ist das Craniosacrale System. Dieses umfasst: die Schädelknochen, die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit, das Zentrale Nervensystem (ZNS), die umgebenden Membranen und das Kreuzbein. Ein gesunder Organismus zeichnet sich durch ein harmonisches, rhythmisches Schwingen des Craniosacralen Systems aus.

 

Störungen im Craniosacralen System

Die physiologische Bewegung dieser Strukturen kann bei Unfällen, Traumen, Operationsnarben, Krankheiten, durch Medikamente, Toxine und weitere belastende Faktoren eingeschränkt oder teilweise aufgehoben sein. Wird eine Störung des Craniosacralen Systems behoben, kann sich der Organismus wieder regenerieren.

Deswegen kann das harmonische, rhythmische Schwingen des Craniosacralen Systems als ein Anzeiger für die körperliche und seelisch-emotionale Gesundheit gelten.

 

Unterschiedliche Craniosacrale Rhythmen

Der „Atem des Lebens“ drückt sich auf unterschiedliche Weise aus, d.h. es gibt nicht nur einen, sondern mehrere craniosacrale Rhythmen, die gleichzeitig schwingen und sich ergänzen. Der englische Osteopath und Craniosacral-Therapeut Michael Kern vergleicht dies mit einem Ozean.

Ein Craniosacraler Zyklus besteht aus einer Inspiration=Außendrehung und einer Expiration=Innendrehung. Der schnelle Rhythmus (7-14 Zyklen pro Minute) kann mit den Wellen an der Wasseroberfläche verglichen werden. Er ist am meisten dem Einfluss der momentanen körperlich-emotionalen Situation des Menschen ausgesetzt.


Wenn man unter die Wasseroberfläche eintaucht, begegnet man der Mid-Tide = „mittlere Gezeitenströmung“ (ein Rhythmus von ca. 2,5 Zyklen pro Minute). Auf dieser Ebene sind die „Wellen“ viel sanfter als an der Oberfläche und reagieren nicht so stark auf momentane Einflüsse.

 

Behandlung der tiefen Ebenen

Der Bio-Dynamische Ansatz innerhalb der Craniosacralen Therapie richtet sein Hauptaugenmerk auf die tieferen Ebenen. Hier kann die belebende Kraft den Körper durchströmen und sich sammeln. Dieser Prozess wird mit dem englischen Begriff Potency bezeichnet.


Einem noch langsameren Rhythmus = der „Long Tide“ = lange Gezeitenströmung (ca. 6 Zyklen in 10 Minuten, d.h. ca. 100 Sekunden pro Zyklus) begegnen wir, wenn wir an den Boden des Ozeans sinken. Hier sind wir an der Schnittstelle, an welcher der „Atem des Lebens“ körperlich zum ersten Mal in Erscheinung tritt. Hier sind keine Wellen mehr wahrnehmbar, sondern eine sehr gemächliche, langsame Strömung.

 

Die Craniosacrale Therapie

Die Craniosacrale Therapie versucht möglichst umfassend die Beweglichkeit des Craniosacralen Systems wiederherzustellen. Dabei zentriert sich der Therapeut, nimmt sein eigenes Craniosacrales System und den Atem wahr und nimmt eine neutrale Haltung ein.

Anschließend berührt er möglichst sanft den Körper seines Klienten. Dabei richtet er seine Aufmerksamkeit auf die Qualität und Quantität der Craniosacralen Bewegung (Stärke, Seitengleichheit, Rhythmus, Harmonie, …). Die Bewegung des Craniosacralen Systems wird über Faszien auf den restlichen Organismus übertragen.

 

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit

Die klare Ausrichtung des Therapeuten, sein Fokus und die sanfte Berührung des Körpers unterstützen den Klienten, den eigenen Körper und seine Rhythmen besser wahrzunehmen. „Die Energie folgt der Aufmerksamkeit“ ist eine Erkenntnis aus der Quantenphysik.

Die Aufmerksamkeit sowohl des Therapeuten als auch des Klienten erschaffen einen „Raum der Stille“, in dem Blockaden oder Einschränkungen des Craniosacralen Systems wahrgenommen und auch überwunden werden können.

 

Der Energiefluss im Körper: die Auswirkungen auf körperliche Beschwerden:

Dies unterstützt den Energiefluss im Körper und kann die Selbstheilungskräfte anregen. Dabei werden Zellen, Zwischenzellräume, Sehnen, Muskeln, Knochen, Organe oder Drüsen besser mit Energie und Flüssigkeit versorgt. Dr. Andrew Taylor Still, der Begründer der Osteopathie, spricht in diesem Zusammenhang vom „Bewässern der austrocknenden Felder“.

Die Craniosacrale Therapie wirkt sich ausgleichend und nährend auf das vegetative Nervensystem und kann die Arbeit von Herz, Kreislauf, Lymphe, Atmung, Stoffwechsel und Verdauung unterstützen. Sie kann sich u.a. positiv bei Stresssituationen, Nervosität, Schlafstörungen, Störungen der Konzentration, Lernschwierigkeiten, Erschöpfung, bei Schwangeren zur Vorbereitung auf die Geburt, nach Unfällen, zur Unterstützung der Regeneration nach Krankheiten und Operationen auswirken. Sie ist nicht invasiv und eignet sich für die Behandlung sowohl von Erwachsenen, Kindern als auch von Babys und Schwangeren.

Aus- und Weiterbildung in Craniosacraler Therapie

Ich arbeite seit 2006 mit Craniosacraler Therapie. Meine komplette Ausbildung habe ich bei Dr. Olaf Korpiun in München abgeschlossen. Sie bestand aus den Seminaren Craniosacral-Therapie I-IV, Bindegewebe-Integration I-III, Cranio-Sacral SELF-Waves (insgesamt 284 Unterrichtsstunden). Nach der Ausbildung habe ich auch bei einigen Seminaren assistiert.
Danach habe ich Seminare in Craniosacral Therapie bei Babys und Kindern bei Dr. med. Richard Royster in Münster (2012) und Frau Elisabeth Fuchs-Wallner in Steyr und Ulrichsberg (2013) besucht.

Von Mai 2017 bis Juni 2018 habe ich an der Grundlegenden Ausbildung in Craniosacraler Therapie bei Rainer Kern, HP teilgenommen.
Seit Herbst 2018 folgten weitere Craniosacral-Seminare bei Rainer Kern, HP.
 

Biodynamischer Ansatz in Craniosacraler Therapie

Seit Herbst 2014 lerne ich bei Uwe Baumann, HP die BioDynamik, eine körper-orientierte, osteopathische Methode, die sich aus der Craniosacraler Arbeit weiterentwickelt hat und habe bereits die Module I und II (insgesamt 250 Unterrichtsstunden) abgeschlossen.
Die Besonderheiten der biodynamischen Vorgehensweise siehe unter dem Reiter BioDynamik

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